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Über Antje Hebel

Antje Hebel ist Hunde-Stress-Expertin, Autorin und Mentorin für Somatisches Hundecoaching. Seit über 26 Jahren arbeitet sie mit reaktiven und gestressten Hunden und verbindet Hundeverhalten mit der Regulation des menschlichen Nervensystems. Sie ist Gründerin der CaniKo©-Methode.

Tierschutzhund oder Hund vom Züchter?

Beitragsbild Tierschutzhund oder Hund vom Züchter

Meine emotionale Entscheidung: Warum ich, statt eines Tierschutzhundes, einen Hund vom Züchter gewählt habe.

Vor zwei Jahren musste ich meinen letzten Strassenhund aus Bali gehen lassen. Doch dieses Jahr kam immer wieder der Gedanke nach einem neuen Hund in mir auf. Aber für welchen sollte ich mich entscheiden? Einen Tierschutzhund oder Hund vom Züchter? Ein Welpe oder Senior? Kleine Rasse oder große Rasse? Nun, ich wußte recht bald:

  • KEIN Welpe – Ich weiss ja wieviel Energie und Geduld das erfordert

  • KEINE große Rasse – Damit ich ihn im Notfall auch tragen kann

  • KEIN dunkles Fell – Kommt nicht gut rüber auf Fotos

  • KEINE Arbeitsrasse oder Jagdhund – Zu hohe Auslastungs-Ansprüche

Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Doch dann kam alles ganz anders. Mein Bauch hat entschieden und Pauline hat „Ja“ gesagt. Du wirst es nicht glauben, aber sie ist:

  • Ein Welpe

  • Ein ziemlich großer Hund

  • Ein Jagdhund (Hannoverscher Schweisshund)

  • Sie hat dunkelbraunes Fell


… Es kommt immer alles ganz anders.

Warum habe ich mich für Pauline, einen Hund vom Züchter, entschieden – Obwohl mein Leben und meine Liebe den Straßenhunden und Tierschutzhunden gehören? Diese Geschichte möchte ich gerne mit dir teilen:

Die Herausforderungen mit Straßenhunden

Fast 20 Jahre habe ich mein Leben und mein Zuhause mit Straßenhunden geteilt. Meine 4 Hunde, die ich aus Bali mitbrachte, hatten alle ihre eigene Geschichte, aber sie teilten gemeinsame Merkmale:

>>> Starke VerhaltensproblemeÄngste – und auch Aggressionen

Drei von ihnen litten unter extremen Hautproblemen aufgrund von Mangelernährung in ihrer frühen Kindheit. Dana, mein Dalmatiner, kam von einem Züchter, war aber emotional total verstört: Sie kannte weder Gras noch Spielzeug noch Streicheleinheiten.

Tierschutzhund Futter

Emotionale Blockaden bei einem Tierschutzhund

Ich bin Hunde-Stress-Therapeutin und habe während meiner 15 Jahre auf Bali gelernt, wie wichtig es ist, dass Hunde eine glückliche und sorglose Welpenzeit erleben. Freude und Geborgenheit in den ersten Lebensmonaten sind die Basis für ein ausgeglichenes Wesen im Erwachsenenalter.

Alle Straßenhunde, die ich aufgenommen habe, litten unter traumatischen Erfahrungen in ihrer Welpenzeit. Mini und Willi wurden im Alter von 3 Wochen von der Mutter genommen und in entsprechender Entfernung weggeworfen. So ein Anfang macht es schwer, ein unbeschwertes, stabiles Verhalten zu entwickeln. Ganz zu schweigen von Vertrauen ins Leben und zu sich selbst.

Zwei meiner geliebten Straßenhunde sind an Nierenversagen gestorben. Ich vermute, resultierend aus den schweren Panik- und Stressmomenten, die sie in ihrer Welpenzeit erlebt hatten. Denn Angst schwächt die Nierenfunktion, aufgrund der erhöhten Produktion von Stresshormonen.

Nierenversagen ist ein schmerzhafter Tod, bei dem der Hund am vollen Futternapf verhungert. Er frißt nichts mehr – weil die Nieren keine Giftstoffe mehr aus dem Körper eliminieren können. All das wollte ich nicht noch einmal erleben.

Ernährung und Gesundheit bei einem Tierschutzhund

Frisches Fleisch und Nährstoffreiches Futter trägt dazu bei, ein starkes Immunsystem aufzubauen, was wiederum die Grundlage für ein langes und gesundes Hundeleben bildet. Straßenhunde und Tierschutzhunde leiden fast alle unter den Folgen von einseitigem Futter oder Mangelernährung. Ich wollte sicherstellen, dass mein neuer Hund vom ersten Tag an die bestmögliche Versorgung erhält.

Deswegen wollte ich diesmal einen Hund, der von Geburt an ein glückliches, gesundes und zufriedenes Leben führen durfte.

Mein bester Start für deinen Welpen:

Rasse-Hunde Bild Tierschutzhund oder Hund vom Züchter

Meine Wahl: Ein Hund vom Züchter

Nach sorgfältiger Überlegung entschied ich mich, einen Welpen von einem befreundeten Züchter aufzunehmen. Ich kenne Pauline und ihre Geschwister seit Ihrer Geburt. Ich weiss, wieviel Mühe und Liebe die Züchterfamilie in die Aufzucht dieser Welpen gesteckt hat.

Deshalb bin ich überzeugt, dass meine Pauline die besten Voraussetzungen für ein glückliches Leben mitbringt.

Sie wurde in einer liebevollen Umgebung geboren und verbrachte ihre Welpenzeit bis zur 12. Woche gemeinsam mit ihrer Mutter, ihren Geschwistern und ihren Menschen. Diese positiven, frühen Erfahrungen haben ihr Vertrauen und Stabilität gegeben – damit sie ein ausgeglichener Hund werden kann. Pauline hat nie etwas negatives erlebt.

Die gesunde Ernährung mit frischem Fleisch, schon beim Züchter, erhöht Pauline’s Chancen auf ein langes und gesundes Leben.

Tierschutzhunde sind weiterhin bei mir

Meine Entscheidung, einen Hund vom Züchter zu wählen, bedeutet nicht, dass ich die Tierschutzhunde aufgegeben habe. Ganz im Gegenteil. Ich plane, in der Zukunft wieder Tierschutzhunde bei mir aufzunehmen. Wenn Pauline in einem Jahr gereift und gestärkt ist, wird sie anderen gestressten Hunden ein gutes Vorbild sein können: Sie kann ihnen helfen, wieder Lebensmut und Selbstwert aufzubauen.

Ich weiss aus Erfahrung, dass Hunde einander helfen. Pauline kann traumatisierten Tierschutzhunden zeigen, dass ein glückliches Leben ohne Angst und Stress möglich ist. Gemeinsam werden wir ihnen die Chance auf eine bessere Zukunft geben.

Tierschutzhund oder Hund vom Züchter?

Ich denke, es gibt keine universelle Antwort auf die Frage, ob wir einen Tierschutzhund oder einen Hund vom Züchter zu uns nehmen. Jede Situation ist einzigartig, und die Entscheidung sollte immer zum Wohl des Hundes getroffen werden.

Für mich war es im Moment richtig, einen Hund vom Züchter zu wählen. Aber Tierschutzhunden gehört weiterhin mein Herz, ich werde meinen persönlichen Beitrag zum Tierschutz leisten, sobald die Zeit dafür gekommen ist.

Egal, ob du dich für einen Tierschutzhund oder einen Hund vom Züchter entscheidest, das Wichtigste ist, dass du deinem neuen vierbeinigen Freund ein liebevolles und fürsorgliches Zuhause bietest. Denn am Ende des Tages zählt die bedingungslose Liebe und das Glück, das du deinem Hund schenkst, mehr als alles andere.

Pauline Bild Tierschutzhund oder Hund vom Züchter
Pauline - Mein Hund vom Züchter
Antje-Hebel-entspannt

Über die Autorin

Antje Hebel ist Autorin mehrerer Fach- und Sachbücher über Hundeverhalten und die emotionale Beziehung zwischen Mensch und Hund. Seit über 26 Jahren arbeitet sie als Hunde-Stress-Expertin mit reaktiven und gestressten Hunden. Sie hat das Somatische Hundecoaching im deutschsprachigen Raum geprägt und verbindet als Erste Hundeexpertin die Arbeit mit dem Hund konsequent mit der Regulation des menschlichen Nervensystems.

Als Gründerin der CaniKo©-Methode bildet sie Frauen im Somatischen Hundecoaching aus und begleitet sie dabei, ihre Liebe zu Hunden in eine erfolgreiche berufliche Erfüllung zu verwandeln.

 

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Tierschutzhund oder Hund vom Züchter?2026-04-19T20:37:18+02:00

Leinenführigkeit trainieren

Leinenführigkeit trainieren

Leinenführigkeit trainieren mit erwachsenem Hund, Junghund, aufgeregtem Hund – Wie geht das?

Ganz einfach: Der Hund ist dabei gar nicht wichtig! Deswegen kannst die Leinenführigkeit kinderleicht trainieren, sogar mit aufgeregtem Hund oder mit mehreren Hunden.

Was ist dein Problem?

Dein erwachsener Hund achtet zu sehr auf Ablenkungen

>>> Mache dich selber interessanter, oder gestalte eure Spaziergänge abwechslungsreicher. Dein erwachsener Hund kennt eure Route und deine Gewohnheiten. Ihm wird schnell langweilig. Vermeide, dass er sich selber bespaßt.

Du hast einen aufgeregten Hund

>>> Dann musst du die Leinenführung schon in der Wohnung trainieren. Damit dein Hund vom ersten Schritt an ruhig nach draussen geht.

Du hast einen intensiven Junghund

>>> Arbeite von Beginn an mit Futter oder Spielen, um die Leinenführung direkt richtig zu trainieren.

Das Trainieren an der Leine ist die leichteste Übung im Hundetraining. Ein Hund begreift es innerhalb weniger Minuten. Aber nur, wenn wir uns nicht mehr auf ihn, sondern auf uns selbst konzentrieren. Dem Hund das Leine ziehen abgewöhnen funktioniert nur, wenn DU lernst, richtig zu führen.

Ich helfe dir, damit dein Training blitzschnell funktioniert.

Was dir erschwert, Leinenführigkeit zu trainieren

Die meisten Menschen greifen erst ein, wenn der Hund richtig in die Leine geht. Das ist zu spät! Leinenführigkeit trainieren heisst, frühzeitig Stress zu umgehen und vorausschauend zu entscheiden. Deswegen achte auf folgendes:

Meide zu Beginn alles, was deinen Hund triggern könnte. Halte eine Distanz von zwei bis fünf Metern. Erwarte nicht zu viel von deinem Hund.

  • Mach frühzeitig einen Bogen um Artgenossen, Menschen oder Fahrräder, die deinen Hund eventuell triggern. Halte eine Distanz von zwei bis fünf Metern.

  • Versuche, deinen Hund gezielt mit Futter oder Spielen von diesen Ablenkungen fernzuhalten

  • Hilf deinem Hund mit deiner guten Führung und innerer Ruhe, beim Gassi gehen entspannt zu bleiben.

Wenn wir die Leinenführigkeit richtig trainieren, und selber führen, stellt sich der Hund sofort darauf ein und ist bereit, uns zu folgen.

Erfolgreiche Leinenführigkeit trainieren

Du erreichst das schon nach 30 Minuten, es ist kinderleicht:

  • Schaue beim Laufen nach vorn

  • Lauf erst los, wenn dein Hund ruhig ist

  • Sei selber entspannt

  • Lass die Leine immer locker durchhängen

  • Achte auf dich selber, nicht auf deinen Hund

  • Vergiß den Leinenruck! Er ist sinnlos!

Klingt kompliziert? Ist es aber nicht. Das alles kannst du in wenigen Minuten schaffen. Ich zeige dir, wie es geht.

Antje-Hebel-entspannt

Über die Autorin

Antje Hebel ist Autorin mehrerer Fach- und Sachbücher über Hundeverhalten und die emotionale Beziehung zwischen Mensch und Hund. Seit über 26 Jahren arbeitet sie als Hunde-Stress-Expertin mit reaktiven und gestressten Hunden. Sie hat das Somatische Hundecoaching im deutschsprachigen Raum geprägt und verbindet als Erste Hundeexpertin die Arbeit mit dem Hund konsequent mit der Regulation des menschlichen Nervensystems.

Als Gründerin der CaniKo©-Methode bildet sie Frauen im Somatischen Hundecoaching aus und begleitet sie dabei, ihre Liebe zu Hunden in eine erfolgreiche berufliche Erfüllung zu verwandeln.

 

Leinenführigkeit trainieren2026-03-02T16:15:12+01:00

Welpenerziehung Tipps

Möchtest du die besten Welpenerziehung Tipps nutzen, um vom ersten Tag an alles richtig zu machen? Oder wartest du lieber, bis sich bei deinem Welpen in ein oder zwei Jahren die ersten Probleme zeigen und eine teure Verhaltenstherapie nötig wird?

Welpenerziehung

Welpen sind süß, Welpen sind knuffig … manchmal sind sie aber auch anstrengend. Das erste Jahr ist im Leben deines Welpen die wichtigste Zeit und entscheidend für die Qualität eurer gemeinsamen Jahre. Was du bei der Welpenerziehung in den ersten Tagen und Monaten richtig machst, zahlt sich in seinem Verhalten der nächsten Jahren positiv aus.

Es liegt in deiner Hand, ob du für deinen Welpen vom ersten Tage an Zeit und Geduld investierst, oder ob du ihn einfach machen läßt … und später viel Geld an Hunde-Experten zahlst, weil sein Verhalten als erwachsener Hund dich in den Wahnsinn treibt.

Welpenerziehung – Tipps für erste Tage

Es gibt ganz viele Infos, Bücher und Tipps für die Welpenerziehung. Doch ein paar Probleme beschäftigen die Hundebesitzer in den ersten Tagen und Wochen besonders stark:

Welpenerziehung Tipps – Stubenreinheit

Das wichtigste Anliegen der erste Tage bei der Welpenerziehung ist, eine schnelle Stubenreinheit zu erreichen. Der neue Welpe soll lernen, sein Geschäft draussen zu machen, nicht drinnen auf dem Teppich. Das zu schaffen erfordert vor allem Zeit und Geduld von uns Menschen. Ich empfehle, dass du dir zwei Wochen Urlaub nimmst, in denen du deinen Welpen nicht aus den Augen läßt, dann klappt die Stubenreinheit in wenigen Tagen.

Führe deinen Welpen so oft wie möglich nach draussen… Nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach dem Spielen und besonders, wenn er beginnt, am Boden zu schnüffeln. Welpen haben ihre Blase noch nicht unter Kontrolle – Sei also geduldig.

Führe deinen Welpen möglichst immer an den gleichen Platz, er wird ihn am Geruch immer wieder finden und dort auch Pipi machen.

Wenn du mehr wissen willst, mach mit bei unserem Welpenkurs:

Welpenerziehung Tipps – Alleinebleiben

Der nächste Schritt bei der Welpenerziehung ist die Gewöhnung an das Alleinebleiben. Du kannst nach zwei Wochen schon damit beginnen, deinen Welpen ein paar Sekunden alleine zu lassen.

Nimm diesen Punkt der Welpenerziehung ernst und übe es vom ersten Tag an – das kann dir viel Ärger ersparen: Wegen eventueller Zerstörung der eigenen Wohnung oder mit Nachbarn aufgrund der Lärmbelästigung, die so ein frustrierter Welpe verursacht.

Versuche das Alleinebleiben nachdem ihr draussen ward. Dann ist dein Welpe müde, satt und zufrieden. Es ist der beste Zeitpunkt für dich, das Zimmer ganz kurz zu verlassen. Mach kein Aufsehen daraus. Gehe raus, warte ein paar Sekunden und komme wieder herein.

Achte dabei nicht auf deinen Welpen. Und schliesse immer die Tür hinter dir. Dann sieht er dein Hinausgehen als normale Handlung und du kannst die Zeit langsam steigern.

Wenn du mehr Details brauchst, schau mal in mein Video bei YouTube „Alleinebleiben – 8 Tipps damit dein Welpe es schneller lernt„. Clicke einfach auf den Button:

Welpenerziehung Tipps – Artgenossen treffen

Wir alle wollen, dass sich unser Welpe später mit anderen Hunden gut versteht. Soziales Verhalten sollte deswegen vom ersten Tage an mit passenden Hunden und in sicherer Umgebung praktiziert werden.

Stress mit Artgenossen ist der häufigste Grund, warum Hundebesitzer mit ihrem erwachsenen Hund zu mir kommen. Lass es nicht so weit kommen! Sobald du mit deinem Welpen kleine Spaziergänge machen kannst, ist es wichtig, ihn mit anderen Artgenossen zu sozialisieren. Aber Vorsicht! Nicht jeder erwachsene Hund eignet sich dafür. Nicht einmal jeder andere Welpe eignet sich als Freund für deinen eigenen Welpen.

Du mußt die Artgenossen sehr genau auswählen, die dein Hund treffen darf. Achte darauf, dass der andere Hund ganz liebevoll und entspannt mit deinem Welpen umgeht. Er darf ihn nicht erschrecken oder ihm Angst machen. Beschütze deinen Welpen vor stürmischen ungehobelten Welpen und erwachsenen Hunden, damit er dir später draussen immer vertraut.

Antje-Hebel-entspannt

Über die Autorin

Antje Hebel ist Autorin mehrerer Fach- und Sachbücher über Hundeverhalten und die emotionale Beziehung zwischen Mensch und Hund. Seit über 26 Jahren arbeitet sie als Hunde-Stress-Expertin mit reaktiven und gestressten Hunden. Sie hat das Somatische Hundecoaching im deutschsprachigen Raum geprägt und verbindet als Erste Hundeexpertin die Arbeit mit dem Hund konsequent mit der Regulation des menschlichen Nervensystems.

Als Gründerin der CaniKo©-Methode bildet sie Frauen im Somatischen Hundecoaching aus und begleitet sie dabei, ihre Liebe zu Hunden in eine erfolgreiche berufliche Erfüllung zu verwandeln.

 

Welpenerziehung Tipps2026-03-02T16:16:49+01:00

Leinenführigkeit beim Gassigehen trainieren

Leinenführigkeit mit Hund trainieren

Gute Leinenführigkeit beim Gassigehen will trainiert sein. Du kannst deinem Hund das Leine ziehen jedes Mal etwas mehr abgewöhnen. Damit Gassi gehen Freude macht, solltest du folgende Punkte ganz diszipliniert trainieren. Dazu gehören:

Sobald du diese drei Punkte mit deinem Hund beherrschst, kannst du ihn überallhin mitnehmen.

Alles beginnt mit guter Leinenführigkeit beim Gassigehen

Eigentlich ist es die leichteste Übung beim Trainieren. Ein Hund begreift die Leinenführigkeit innerhalb weniger Minuten. Aber nur, wenn wir uns nicht mehr auf ihn, sondern auf uns selbst konzentrieren. Dem Hund das Leine ziehen abgewöhnen funktioniert nur, wenn wir Menschen lernen, richtig zu führen.

Tipps für bessere Leinenführigkeit:

  • Mach frühzeitig einen großen Bogen um Hunde, die dein eigener Hund nicht treffen soll. Achte dabei auf eine Distanz von mindestens fünf Metern.
  • Versuche, deinen Hund gezielt mit Spielen oder anderen Übungen von anderen Artgenossen abzulenken.
  • Hilf deinem Hund mit deiner Ausstrahlung, beim Gassigehen entspannt zu bleiben.

Dein Laufstil ist der Schlüssel

Leinenführigkeit beim GassigehenDein Hund zieht, weil du nicht richtig führst, oder, weil du selber unbewusste Fehler machst, die dein Hund falsch interpretiert. Das ist alles. Es liegt an eurer Kommunikation. Wenn dein Hund ab sofort schön neben dir laufen soll, dann verändere zuerst einmal deinen Laufstil.

Sobald du deinem Hund klar signalisierst: Bei mir bist du sicher, ich führe dich, ich weiß wo wir hinmüssen – fokussiert er sich auf dich und tut das gleiche. Wenn du schnell gehst, geht auch er schnell. Wenn du langsam läufst, wird auch er langsamer. Um das zu erreichen, brauchst du deinem Hund nur klarere Signale zu geben. Sobald deine Signale für ihn lesbar sind, wird dein Hund sie verstehen und dir folgen, statt dich hinter sich her zu ziehen.

Das alles kannst du in wenigen Minuten schaffen, wenn du weißt, wie es geht. Du musst deinem Hund nur in seiner Sprache vermitteln, was du willst. Dafür bekommst du jetzt ein paar Ideen von mir.

Die optimale Leinenführigkeit beim Gassigehen

Du erreichst das schon nach 30 Minuten mit wenig Aufwand:

  • Schaue beim Laufen nach vorn
  • Lauf erst los, wenn dein Hund ruhig ist
  • Lass die Leine immer locker durchhängen
  • Achte auf deine eigenen Schritte
  • Sei selber entspannt

Das klingt kompliziert, ist es aber nicht. Beim Autofahren warst du früher auch unsicher. Aber durch tägliches üben fällt es dir heute ganz leicht. Genau so einfach ist es, deinen Hund für gute Leinenführigkeit beim Gassigehen zu trainieren.

Ich helfe dir bei der Umsetzung

Auf unserer internen Seite erfährst du alles, was für eine perfekte Leinenführigkeit beim Gassigehen wichtig ist. Themen wie:

Rückruf, Freilauf, Schwanger mit Hund, Hibbelhund, Angsthund, an Artgenossen vorbeigehen, Spaziergänge interessant gestalten und vor allem:
Wie du wichtiger für deinen Hund wirst als alle Ablenkungen.

>> Ja, ich will mehr erfahren

Antje-Hebel-entspannt

Über die Autorin

Antje Hebel ist Autorin mehrerer Fach- und Sachbücher über Hundeverhalten und die emotionale Beziehung zwischen Mensch und Hund. Seit über 26 Jahren arbeitet sie als Hunde-Stress-Expertin mit reaktiven und gestressten Hunden. Sie hat das Somatische Hundecoaching im deutschsprachigen Raum geprägt und verbindet als Erste Hundeexpertin die Arbeit mit dem Hund konsequent mit der Regulation des menschlichen Nervensystems.

Als Gründerin der CaniKo©-Methode bildet sie Frauen im Somatischen Hundecoaching aus und begleitet sie dabei, ihre Liebe zu Hunden in eine erfolgreiche berufliche Erfüllung zu verwandeln.

 

Leinenführigkeit beim Gassigehen trainieren2026-03-02T16:17:00+01:00

Hund rastet aus beim Spaziergang

Hund rastet aus beim Spaziergang? Schimpfe nicht! Hilf ihm – jetzt braucht er dich am meisten.

Hund rastet aus, beisst beim Spaziergang

Kennst du das: Du bist gut drauf und freust dich auf den Spaziergang zum Stausee – aber dein Hund macht dir wieder einen Strich durch die Rechnung: Dein Hund rastet aus – heftig und unerwartet.

  • Weil er sich freut wie Bolle, dass er seinen Hundekumpel sieht
  • Weil er die Katze jagen will
  • Weil ihn ein Kind anstarrt und er sich bedroht fühlt
  • Weil ein Fahrrad ihn erschreckt
  • Weil ein Geräusch ihm Todesangst macht und er nicht mehr laufen will

Alles schlimme Momente für dich selber, richtig? Du schämst dich vor den anderen Passanten, dein Puls rast, und du fühlst dich komplett hilflos.

In deinem Kopf hämmert nur eine einzige Frage:

„Warum rastet ausgerechnet mein Hund immer wieder aus?“

Kein schönes Gefühl. Aber glaube mir, dein Hund hat selber auch Stress – und riesengroße Angst. Die gute Nachricht: Ihr könnt da gemeinsam wieder rauskommen.

Was passiert in diesen Momenten bei euch?

Ich vermute, eure Spaziergänge werden immer mehr zum Albtraum. Es beginnt oft schon an der Wohnungstür – da bist du gestresst und dein Hund zieht wie wild.

Dein Herz pocht, dein Kopfkino läuft auf Hochtouren und du hoffst, dass der Spaziergang diesmal ruhig verläuft. Aber sobald irgend ein anderes Wesen auftaucht denkst du nur noch: „Was, wenn mein Hund jetzt jemanden beißt, oder selber verletzt wird?“ Und am liebsten würdest du sofort im Boden versinken.

Ich kenne das nur zu gut von meinem ersten Hund – aber ich weiß auch: Hinter diesem Ausrasten steckt kein böser Wille, sondern Unsicherheit, Angst und Stress. Dein Hund rastet nicht aus Trotz aus, er ist auch nicht bockig, sondern fühlt sich überfordert. Und genau diese Unsicherheit spürt er leider auch bei dir. Denn deine innere Anspannung, deine Sorgen und Ängste, verstärken sein Stressverhalten.

Es ist furchtbar für euch beide. Eure Spaziergänge sollten eine Auszeit sein, Abenteuer und auch Entspannung – gemeinsam die Welt erobern. Inzwischen ist alles ganz anders.

  • Du fühlst dich schuldig, weil du deinen Hund nicht ruhig bekommst. Schämst dich, weil er auffällt. Und leidest, weil du dich hilflos fühlst
  • Er leidet, weil er nicht versteht, was los ist. Weil er nicht versteht, warum du nicht entspannt bist. Eine endlose Spirale entsteht.

Warum dein Hund ausrastet beim Spaziergang

Viele Menschen denken dann: „Mein Hund ist eben schwierig.“ Aber ganz so einfach ist es nicht. Oft stecken ganz klare Auslöser dahinter, die sich mit etwas Geduld entschärfen lassen. Schauen wir uns die Ursachen näher an – nur wenn wir wissen, warum dein Hund ausrastet, können wir das Problem wirklich lösen.

Achtung: Diese Ausraster sind NICHT das wirkliche Problem deines Hundes – sie sind nur sein Ventil. Er braucht es, um überschüssige Energien loszuwerden. Es entlädt sich bei jedem Hund anders, aber das Problem ist fast immer das gleiche:

  • Falsche Kommunikation zwischen Mensch und Hund
  • Fehlendes gegenseitiges Vertrauen

Es ist also sinnlos, sein Ausrasten stoppen zu wollen – wir müssen die Fehler vor allem bei uns selber suchen – denn nur wir können das Dilemma beenden.

Was liest dein Hund in dir?

Dein Hund ist ein Meister, um Stimmungen zu erspüren. Er kann ausserdem, was nur Primaten können: Mimik und Körpersprache bei anderen lesen.

Wenn du bereits angespannt bist, bevor ihr die Wohnung verlasst, überträgt sich das auf deinen Hund. Schon die kleinste Instabilität in deiner Ausstrahlung, in deinem Tonfall oder in deinem Blick lässt ihn spüren: Achtung Gefahr, hier stimmt was nicht! Dann setzt sein Körper sofort Stresshormone frei und der Hund dreht hoch, bevor ihr aus der Türe seid.

Dein Hund braucht Strukturen und Rituale

Hunde wollen immer wissen, was in der nächsten Sekunde auf sie zukommt. Das Leben muss berechenbar für sie sein, sonst fühlen sie sich nicht sicher. Wenn dein Hund nicht weiß, was als Nächstes passiert, irritiert ihn das – und im schlimmsten Fall reagiert er mit Verspannung, Stress und Attacken, um sich wieder sicher zu fühlen.

Dein Hund ist unsicher

Hast du schonmal die Erfahrung gemacht, dass dein Hund in bestimmten Situationen plötzlich anders reagiert als sonst? Als Beispiel: Früher haben ihn kleine Kinder überhaupt nicht interessiert – heute bellt er sie an und rastet aus.

Dann war diese Situation vielleicht einmal überfordernd für ihn – vielleicht hat ihn mal ein Kind böse angestarrt. Eventuell hast du das gar nicht bemerkt. Wenn du also damals passiv geblieben bist, wird er sich heute nicht darauf verlassen, dass du ihn vor Kindern beschützen kannst. Er hält sich Kinder ab sofort durch Bellen und Nach-vorne-gehen selber vom Hals. Verstehst du?

Fazit: Dein Hund braucht keine Erziehung oder Strafe – er braucht deinen Schutz und deinen Halt.

Bild Antje Hebel impulskontrolle beim Hund trainieren

Impulsiver Hund

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Damit dein Hund endlich entspannt reagiert:
Bei Hunden, Menschen, oder anderen Tieren, im Auto, am Gartenzaun, im Treppenhaus, am Fenster.

Und wir machen 2 Übungen live zusammen

Wie du sein Ausrasten beim Spaziergang nicht behebst

Wenn dein Hund ausrastet beim Spaziergang , passiert oft das, was viele von uns später bereuen:

  • Wir werden laut und schimpfen
  • Wir reissen ihn zurück, oder wenden Gewalt an
  • Wir werden wütend und bestrafen den Hund

Ist dir das auch schon passiert? Ich könnte es verstehen, denn wenn der Hund ausrastet beim Spaziergang kann uns das an unser Limit bringen. Du willst deinen Hund schützen – doch er jagt trotzdem wieder dem Fahrradfahrer hinterher oder bellt den Nachbarn an. Aber Schimpfen nützt wirklich nichts, dein Hund kann in diesem Zustand nichts lernen – weil sein Nervensystem blockiert ist.

Was viele Menschen auch tun: Sie beruhigen ihren Hund mit hoher Stimme „Gaaanz lieb sein, Mama ist da“. Doch der Hund spürt in ihrer Stimme die Unsicherheit – was seinen Stress nur verstärkt.

Oder sie wollen den Hund mit Leckerlies ablenken. Auch das funktioniert nur selten – weil ein gestresster Hund kein Futter annimmt. Ausserdem würde es sein Verhalten bestärken.

Fazit: Schimpfen, beruhigen oder Leckerlies verändern nichts im Verhalten deines Hundes – denn er kann daraus nichts lernen.

Wie du entspannte Spaziergänge aufbaust

Ein entspannter Spaziergang beginnt lange bevor ihr das Haus verlasst. Es ist ein tägliches Zusammenspiel von Aufmerksamkeit, Vertrauen und Teamarbeit – und alles beginnt in dir. Der erste Schritt ist: Ruhe reinbringen, Druck rausnehmen. Und ganz ehrlich hinschauen:

  • Was genau stresst deinen Hund?
  • Wie reagierst du, wenn dein Hund ausrastet?

Beginne in möglichst stressfreien Situationen. Wenn wenn alles entspannt ist, praktizierst du ruhiges Miteinander sein. Belohne gerne, wenn dein Hund entspannt bleibt – nicht, wenn er „funktioniert“.

💬 Beispiel:

Nadine hat für ihrem Hund Bruno vor dem Spaziergang immer Leckerlies im Flur versteckt. Damit er nicht hochfährt und begreift: Drinnen ist es auch spannend. Ein Mini-Ritual, das beiden half. Es brachte Struktur in ihren Spaziergang – und das Gefühl: „Wir machen was gemeinsam.“

Hier mal ein Beispiel, wie du mit deinem Hund vorgehen kannst:

Beobachten und Analysieren

Sammle erst einmal so viele Infos, wie möglich:

  • Was stresst deinen Hund wirklich: Autos, Kinder, laute Geräusche, andere Hunde?
  • An welchen Orten passiert es, und ab welchem Moment wird dein Hund nervös?

Notiere Ort, Zeitpunkt, sein Verhalten und das Umfeld – damit du systematisch daran arbeiten kannst.

De-Sensibilisieren

Führe deinen Hund langsam an seine Stress-Situation heran. Wenn dein Hund auf Autos reagiert, suche Orte, an denen Autos in sicherem Abstand (50 m? 100 m?) vorbeifahren. Lobe sein ruhiges Verhalten.

Achte auf deine Körpersprache

Setze deinen Körper gezielt ein. Eine ruhige Ausstrahlung, gerade Haltung, tiefer gleichmäßiger Atem und LÄCHELN – so vermittelst du deinem Hund Sicherheit. Deine Haltung entscheidet mit, ob er sich bei dir sicher fühlt – oder doch lieber alleine entscheidet.

Ändere dein Mindset

Dein Erfolg hängt von deiner inneren Haltung ab. Dein Hund braucht dich stark uns selbstbewußt. Höre auf, deinen Hund ändern zu wollen – akzeptiere, dass er gestresst ist. Du liebst ihn doch, dann steh auch dazu.

Mach dir klar, dass es Stolpersteine auf eurem Weg geben wird. Sie gehören dazu und helfen dir loszulassen, was nicht funktioniert. So lernst du, wie es richtig geht.

Sei dankbar, dass es deinen Hund gibt und geniesse jede Minute mit ihm – sein Leben ist zu kurz, um es mit Frust und Ärger zu verbringen.

Bleibe freundlich mit deinem Hund

Schimpfe nicht mehr – egal was dein Hund tut! Für ihn gibt es kein „Falsch“. Wenn sein Nervensystem reagiert und sein Reflex passiert, ist es eh zu spät. Dann ist der Drops gelutscht und du kannst nichts mehr ändern – ausser, deinem Hund zu helfen.

Wenn dein Hund ausrastet beim Spaziergang, fühlt er sich damit auch überfordert. Viele Hunde erschrecken sogar vor ihren eigenen Reaktionen. Wir Menschen sagen dann gerne „Er schämt sich jetzt“, aber das ist nicht so. Er ist vor seiner eigenen Heftigkeit überwältigt und kann nicht verstehen, was da gerade passiert ist. Deswegen: Bleibe ruhig, sachlich und freundlich. Wie ein Rettungssanitäter. Gib ihm Halt, statt selber auszurasten.

Meine Tipps für dich

Ich verspreche dir: Es gibt diese Spaziergänge, von denen ihr beide mit einem Lächeln nach Hause kommt. Vielleicht nicht morgen – aber bald. Wenn du dranbleibst.

  • Du darfst dabei Fehler machen, Rückschritte haben, müde sein. Wichtig ist: Gib nicht auf – bleib dran. Dein Hund kann sein Stressverhalten nicht alleine regulieren. Er braucht deinen Beistand so sehr. Auch wenn es etwas dauert – der Weg lohnt sich. Denn JEDER Hund kann in entspanntes Verhalten zurückfinden.
  • Jeder noch so kleine Fortschritt zählt. Wenn dein Hund einmal an einer stressigen Stelle ruhig bleibt, ist das ein Erfolg.
  • Du selber wächst im Tempo deines Hundes. Deine eigene Gelassenheit ist langfristig das größte Geschenk, das du ihm machen kannst.
  • Rückschritte sind vollkommen normal. Verzeih dir. Sei so liebevoll zu dir wie zu deinem Hund.
  • Für euch beide kann daraus etwas Großartiges entstehen: Spaziergänge, die wirklich Freude machen – frei von Angst und Stress. Damit werdet ihr ein Herzens-Team, das einander vertraut.

Und wenn es mal besonders schwierig wird: Melde dich bei mir. Du musst das nicht alleine schaffen – ich helfe dir dabei. Es tut gut, jemanden zu haben, der dir zuhört und euch begleitet.

In meinem 0€-Seminar zeige ich dir, wie du deinem Hund hilfst, sich zu entspannen – und er dir in allen Situationen voll vertraut.

Damit dein Hund nie mehr ausrastet

Denke immer daran: Dein Hund macht keine Probleme – er hat welche. Er kann unsere menschliche Welt nicht verstehen. Nur mit dir an seiner Seite kann er lernen, nicht mehr auszurasten. Du bist der wichtigste Mensch in seinem Leben. Sobald du beginnst, anders mit ihm umzugehen, wird er dir mehr vertrauen – Schritt für Schritt.

Was du tun kannst

  • Finde die Auslöser
  • Bleibe immer freundlich und gelassen
  • Belohne ruhiges Verhalten
  • Gewöhne deinen Hund langsam an Reize
  • Habe Geduld, gib ihm Zeit
  • Sei sanft zu dir selbst – du hast keine Schuld
  • Hör nicht auf dumme Kommentare anderer Menschen
  • Und vor allem: Hol dir Unterstützung

Du schaffst das. Ich freue mich riesig, wenn ihr bald überall entspannt nebeneinander herlaufen könnt – und du nie mehr sagen musst: „Mein Hund rastet aus beim Spaziergang, was kann ich tun?“

Antje-Hebel-entspannt

Über die Autorin

Antje Hebel ist Autorin mehrerer Fach- und Sachbücher über Hundeverhalten und die emotionale Beziehung zwischen Mensch und Hund. Seit über 26 Jahren arbeitet sie als Hunde-Stress-Expertin mit reaktiven und gestressten Hunden. Sie hat das Somatische Hundecoaching im deutschsprachigen Raum geprägt und verbindet als Erste Hundeexpertin die Arbeit mit dem Hund konsequent mit der Regulation des menschlichen Nervensystems.

Als Gründerin der CaniKo©-Methode bildet sie Frauen im Somatischen Hundecoaching aus und begleitet sie dabei, ihre Liebe zu Hunden in eine erfolgreiche berufliche Erfüllung zu verwandeln.

 

Hund rastet aus beim Spaziergang2026-03-02T16:17:05+01:00
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