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Über Antje Hebel

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Tierschutzhund oder Hund vom Züchter?

hund vom zuechter

Meine emotionale Entscheidung: Warum ich, statt eines Tierschutzhundes, einen Hund vom Züchter gewählt habe.

Vor zwei Jahren musste ich meinen letzten Strassenhund aus Bali gehen lassen. Doch dieses Jahr kam immer wieder der Gedanke nach einem neuen Hund in mir auf. Aber für welchen sollte ich mich entscheiden? Einen Tierschutzhund oder Hund vom Züchter? Ein Welpe oder Senior? Kleine Rasse oder große Rasse? Nun, ich wußte recht bald:

  • KEIN Welpe – Ich weiss ja wieviel Energie und Geduld das erfordert

  • KEINE große Rasse – Damit ich ihn im Notfall auch tragen kann

  • KEIN dunkles Fell – Kommt nicht gut rüber auf Fotos

  • KEINE Arbeitsrasse oder Jagdhund – Zu hohe Auslastungs-Ansprüche

Ich habe mir diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Doch dann kam alles ganz anders. Mein Bauch hat entschieden und Pauline hat „Ja“ gesagt. Du wirst es nicht glauben, aber sie ist:

  • Ein Welpe

  • Ein ziemlich großer Hund

  • Ein Jagdhund (Hannoverscher Schweisshund)

  • Sie hat dunkelbraunes Fell


… Es kommt immer alles ganz anders.

Warum habe ich mich für Pauline, einen Hund vom Züchter, entschieden – Obwohl mein Leben und meine Liebe den Straßenhunden und Tierschutzhunden gehören? Diese Geschichte möchte ich gerne mit dir teilen:

Die Herausforderungen mit Straßenhunden

Fast 20 Jahre habe ich mein Leben und mein Zuhause mit Straßenhunden geteilt. Meine 4 Hunde, die ich aus Bali mitbrachte, hatten alle ihre eigene Geschichte, aber sie teilten gemeinsame Merkmale:

>>> Starke VerhaltensproblemeÄngste – und auch Aggressionen

Drei von ihnen litten unter extremen Hautproblemen aufgrund von Mangelernährung in ihrer frühen Kindheit. Dana, mein Dalmatiner, kam von einem Züchter, war aber emotional total verstört: Sie kannte weder Gras noch Spielzeug noch Streicheleinheiten.

Strassenhund Futter

Emotionale Blockaden bei Strassenhunden

Ich bin Hunde-Stress-Therapeutin und habe während meiner 15 Jahre auf Bali gelernt, wie wichtig es ist, dass Hunde eine glückliche und sorglose Welpenzeit erleben. Freude und Geborgenheit in den ersten Lebensmonaten sind die Basis für ein ausgeglichenes Wesen im Erwachsenenalter.

Alle Straßenhunde, die ich aufgenommen habe, litten unter traumatischen Erfahrungen in ihrer Welpenzeit. Mini und Willi wurden im Alter von 3 Wochen von der Mutter genommen und in entsprechender Entfernung weggeworfen. So ein Anfang macht es schwer, ein unbeschwertes, stabiles Verhalten zu entwickeln. Ganz zu schweigen von Vertrauen ins Leben und zu sich selbst.

Zwei meiner geliebten Straßenhunde sind an Nierenversagen gestorben. Ich vermute, resultierend aus den schweren Panik- und Stressmomenten, die sie in ihrer Welpenzeit erlebt hatten. Denn Angst schwächt die Nierenfunktion, aufgrund der erhöhten Produktion von Stresshormonen.

Nierenversagen ist ein schmerzhafter Tod, bei dem der Hund am vollen Futternapf verhungert. Er frißt nichts mehr – weil die Nieren keine Giftstoffe mehr aus dem Körper eliminieren können. All das wollte ich nicht noch einmal erleben.

Ernährung und Gesundheit bei Tierschutzhunden

Frisches Fleisch und Nährstoffreiches Futter trägt dazu bei, ein starkes Immunsystem aufzubauen, was wiederum die Grundlage für ein langes und gesundes Hundeleben bildet. Straßenhunde und Tierschutzhunde leiden fast alle unter den Folgen von einseitigem Futter oder Mangelernährung. Ich wollte sicherstellen, dass mein neuer Hund vom ersten Tag an die bestmögliche Versorgung erhält.

Deswegen wollte ich diesmal einen Hund, der von Geburt an ein glückliches, gesundes und zufriedenes Leben führen durfte.

Mein bester Start für deinen Welpen:

Rasse-Hund vom Zuechter

Meine Wahl: Ein Hund vom Züchter

Nach sorgfältiger Überlegung entschied ich mich, einen Welpen von einem befreundeten Züchter aufzunehmen. Ich kenne Pauline und ihre Geschwister seit Ihrer Geburt. Ich weiss, wieviel Mühe und Liebe die Züchterfamilie in die Aufzucht dieser Welpen gesteckt hat.

Deshalb bin ich überzeugt, dass meine Pauline die besten Voraussetzungen für ein glückliches Leben mitbringt.

Sie wurde in einer liebevollen Umgebung geboren und verbrachte ihre Welpenzeit bis zur 12. Woche gemeinsam mit ihrer Mutter, ihren Geschwistern und ihren Menschen. Diese positiven, frühen Erfahrungen haben ihr Vertrauen und Stabilität gegeben – damit sie ein ausgeglichener Hund werden kann. Pauline hat nie etwas negatives erlebt.

Die gesunde Ernährung mit frischem Fleisch, schon beim Züchter, erhöht Pauline’s Chancen auf ein langes und gesundes Leben.

Tierschutzhunde sind weiterhin bei mir

Meine Entscheidung, einen Hund vom Züchter zu wählen, bedeutet nicht, dass ich die Tierschutzhunde aufgegeben habe. Ganz im Gegenteil. Ich plane, in der Zukunft wieder Tierschutzhunde bei mir aufzunehmen. Wenn Pauline in einem Jahr gereift und gestärkt ist, wird sie anderen gestressten Hunden ein gutes Vorbild sein können: Sie kann ihnen helfen, wieder Lebensmut und Selbstwert aufzubauen.

Ich weiss aus Erfahrung, dass Hunde einander helfen. Pauline kann traumatisierten Tierschutzhunden zeigen, dass ein glückliches Leben ohne Angst und Stress möglich ist. Gemeinsam werden wir ihnen die Chance auf eine bessere Zukunft geben.

Tierschutzhund oder Hund vom Züchter?

Ich denke, es gibt keine universelle Antwort auf die Frage, ob wir einen Tierschutzhund oder einen Hund vom Züchter zu uns nehmen. Jede Situation ist einzigartig, und die Entscheidung sollte immer zum Wohl des Hundes getroffen werden.

Für mich war es im Moment richtig, einen Hund vom Züchter zu wählen. Aber Tierschutzhunden gehört weiterhin mein Herz, ich werde meinen persönlichen Beitrag zum Tierschutz leisten, sobald die Zeit dafür gekommen ist.

Egal, ob du dich für einen Tierschutzhund oder einen Hund vom Züchter entscheidest, das Wichtigste ist, dass du deinem neuen vierbeinigen Freund ein liebevolles und fürsorgliches Zuhause bietest. Denn am Ende des Tages zählt die bedingungslose Liebe und das Glück, das du deinem Hund schenkst, mehr als alles andere.

Pauline - Hund vom Züchter
Pauline - Mein Hund vom Züchter

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Tierschutzhund oder Hund vom Züchter?2024-02-06T11:08:08+01:00

Leinenführigkeit trainieren

Leinenführigkeit trainieren

Leinenführigkeit trainieren mit erwachsenem Hund, Junghund, aufgeregtem Hund – Wie geht das?

Ganz einfach: Der Hund ist dabei gar nicht wichtig! Deswegen kannst die Leinenführigkeit kinderleicht trainieren, sogar mit aufgeregtem Hund oder mit mehreren Hunden.

Was ist dein Problem?

Dein erwachsener Hund achtet zu sehr auf Ablenkungen

>>> Mache dich selber interessanter, oder gestalte eure Spaziergänge abwechslungsreicher. Dein erwachsener Hund kennt eure Route und deine Gewohnheiten. Ihm wird schnell langweilig. Vermeide, dass er sich selber bespaßt.

Du hast einen aufgeregten Hund

>>> Dann musst du die Leinenführung schon in der Wohnung trainieren. Damit dein Hund vom ersten Schritt an ruhig nach draussen geht.

Du hast einen intensiven Junghund

>>> Arbeite von Beginn an mit Futter oder Spielen, um die Leinenführung direkt richtig zu trainieren.

Leinenführigkeit trainieren ist die leichteste Übung im Hundetraining. Ein Hund begreift es innerhalb weniger Minuten. Aber nur, wenn wir uns nicht mehr auf ihn, sondern auf uns selbst konzentrieren. Dem Hund das Leine ziehen abgewöhnen funktioniert nur, wenn DU lernst, richtig zu führen.

 

Ich helfe dir, damit dein Training blitzschnell funktioniert.

Was dir erschwert, Leinenführigkeit zu trainieren

Die meisten Menschen greifen erst ein, wenn der Hund richtig in die Leine geht. Das ist zu spät! Leinenführigkeit trainieren heisst, frühzeitig Stress zu umgehen und vorausschauend zu entscheiden. Deswegen achte auf folgendes:

Meide zu Beginn alles, was deinen Hund triggern könnte. Halte eine Distanz von zwei bis fünf Metern. Erwarte nicht zu viel von deinem Hund.

  • Mach frühzeitig einen Bogen um Artgenossen, Menschen oder Fahrräder, die deinen Hund eventuell triggern. Halte eine Distanz von zwei bis fünf Metern.

  • Versuche, deinen Hund gezielt mit Futter oder Spielen von diesen Ablenkungen fernzuhalten

  • Hilf deinem Hund mit deiner guten Führung und innerer Ruhe, beim Gassi gehen entspannt zu bleiben.

Wenn wir die Leinenführigkeit richtig trainieren, und selber führen, stellt sich der Hund sofort darauf ein und ist bereit, uns zu folgen.

Erfolgreiche Leinenführigkeit trainieren

Du erreichst das schon nach 30 Minuten, es ist kinderleicht:

  • Schaue beim Laufen nach vorn

  • Lauf erst los, wenn dein Hund ruhig ist

  • Sei selber entspannt

  • Lass die Leine immer locker durchhängen

  • Achte auf dich selber, nicht auf deinen Hund

  • Vergiß den Leinenruck! Er ist sinnlos!

Klingt kompliziert? Ist es aber nicht. Das alles kannst du in wenigen Minuten schaffen. Ich zeige dir, wie es geht.

Leinenführigkeit trainieren2024-02-06T11:08:07+01:00

Hund reagiert aggressiv auf Artgenossen

Artgenossen entspannt begegnen

Welpenerziehung_artgenossen

Das ist das größte Problem der meisten Hundebesitzer. Wenn ihr Hund beim Spaziergang nach vorne geht, die Haare aufstellt und bellt, als hätte er den Allmächtigen vor sich… statt seinen Artgenossen entspannt zu begegnen.

Aggressionen zu Artgenossen führen bei den Hunde-Besitzern von Schweißausbrüchen über schlechtes Gewissen bis hin zu panischen Reaktionen. Bereits von Weitem wird dann rufend gefragt: „Rüde oder Hündin?“, um wenigstens rechtzeitig die Straßenseite wechseln zu können und Stress zu vermeiden. Kennst du das?

Hund reagiert aggressiv auf Artgenossen2024-02-07T19:18:30+01:00

Welpenerziehung Tipps

Willst du bei der Welpenerziehung vom ersten Tage an alles richtig machen, oder wartest du lieber, bis sich bei deinem Welpen in ein, zwei Jahren die ersten Probleme zeigen… und er dann eine teure Verhaltens-Therapie braucht?

Welpenerziehung

Welpen sind süß, Welpen sind knuffig … manchmal sind sie aber auch anstrengend. Das erste Jahr ist im Leben deines Welpen die wichtigste Zeit und entscheidend für die Qualität eurer gemeinsamen Jahre. Was du bei der Welpenerziehung in den ersten Tagen und Monaten richtig machst, zahlt sich in seinem Verhalten der nächsten Jahren positiv aus.

Es liegt in deiner Hand, ob du für deinen Welpen vom ersten Tage an Zeit und Geduld investierst, oder ob du ihn einfach machen läßt … und später viel Geld an Hunde-Experten zahlst, weil sein Verhalten als erwachsener Hund dich in den Wahnsinn treibt.

Welpenerziehung – Tipps für erste Tage

Es gibt ganz viele Infos, Bücher und Tipps für die Welpenerziehung. Doch ein paar Probleme beschäftigen die Hundebesitzer in den ersten Tagen und Wochen besonders stark:

Welpenerziehung Tipps – Stubenreinheit

Das wichtigste Anliegen der erste Tage bei der Welpenerziehung ist, eine schnelle Stubenreinheit zu erreichen. Der neue Welpe soll lernen, sein Geschäft draussen zu machen, nicht drinnen auf dem Teppich. Das zu schaffen erfordert vor allem Zeit und Geduld von uns Menschen. Ich empfehle, dass du dir zwei Wochen Urlaub nimmst, in denen du deinen Welpen nicht aus den Augen läßt, dann klappt die Stubenreinheit in wenigen Tagen.

Führe deinen Welpen so oft wie möglich nach draussen… Nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach dem Spielen und besonders, wenn er beginnt, am Boden zu schnüffeln. Welpen haben ihre Blase noch nicht unter Kontrolle – Sei also geduldig.

Führe deinen Welpen möglichst immer an den gleichen Platz, er wird ihn am Geruch immer wieder finden und dort auch Pipi machen.

Wenn du mehr wissen willst, mach mit bei unserem Welpenkurs:

Welpenerziehung Tipps – Alleinebleiben

Der nächste Schritt bei der Welpenerziehung ist die Gewöhnung an das Alleinebleiben. Du kannst nach zwei Wochen schon damit beginnen, deinen Welpen ein paar Sekunden alleine zu lassen.

Nimm diesen Punkt der Welpenerziehung ernst und übe es vom ersten Tag an – das kann dir viel Ärger ersparen: Wegen eventueller Zerstörung der eigenen Wohnung oder mit Nachbarn aufgrund der Lärmbelästigung, die so ein frustrierter Welpe verursacht.

Versuche das Alleinebleiben nachdem ihr draussen ward. Dann ist dein Welpe müde, satt und zufrieden. Es ist der beste Zeitpunkt für dich, das Zimmer ganz kurz zu verlassen. Mach kein Aufsehen daraus. Gehe raus, warte ein paar Sekunden und komme wieder herein.

Achte dabei nicht auf deinen Welpen. Und schliesse immer die Tür hinter dir. Dann sieht er dein Hinausgehen als normale Handlung und du kannst die Zeit langsam steigern.

Wenn du mehr Details brauchst, schau mal in mein Video bei YouTube „Alleinebleiben – 8 Tipps damit dein Welpe es schneller lernt„. Clicke einfach auf den Button:

Welpenerziehung Tipps – Artgenossen treffen

Wir alle wollen, dass sich unser Welpe später mit anderen Hunden gut versteht. Soziales Verhalten sollte deswegen vom ersten Tage an mit passenden Hunden und in sicherer Umgebung praktiziert werden.

Stress mit Artgenossen ist der häufigste Grund, warum Hundebesitzer mit ihrem erwachsenen Hund zu mir kommen. Lass es nicht so weit kommen! Sobald du mit deinem Welpen kleine Spaziergänge machen kannst, ist es wichtig, ihn mit anderen Artgenossen zu sozialisieren. Aber Vorsicht! Nicht jeder erwachsene Hund eignet sich dafür. Nicht einmal jeder andere Welpe eignet sich als Freund für deinen eigenen Welpen.

Du mußt die Artgenossen sehr genau auswählen, die dein Hund treffen darf. Achte darauf, dass der andere Hund ganz liebevoll und entspannt mit deinem Welpen umgeht. Er darf ihn nicht erschrecken oder ihm Angst machen. Beschütze deinen Welpen vor stürmischen ungehobelten Welpen und erwachsenen Hunden, damit er dir später draussen immer vertraut.

Welpenerziehung Tipps2024-02-07T19:49:03+01:00

Leinenführigkeit beim Gassigehen trainieren

Leinenführigkeit mit Hund trainieren

Gute Leinenführigkeit beim Gassigehen will trainiert sein. Du kannst deinem Hund das Leine ziehen jedes Mal etwas mehr abgewöhnen. Damit Gassi gehen Freude macht, solltest du folgende Punkte ganz diszipliniert trainieren. Dazu gehören:

Sobald du diese drei Punkte mit deinem Hund beherrschst, kannst du ihn überallhin mitnehmen.

Alles beginnt mit guter Leinenführigkeit beim Gassigehen

Eigentlich ist es die leichteste Übung beim Trainieren. Ein Hund begreift die Leinenführigkeit innerhalb weniger Minuten. Aber nur, wenn wir uns nicht mehr auf ihn, sondern auf uns selbst konzentrieren. Dem Hund das Leine ziehen abgewöhnen funktioniert nur, wenn wir Menschen lernen, richtig zu führen.

Tipps für bessere Leinenführigkeit:

  • Mach frühzeitig einen großen Bogen um Hunde, die dein eigener Hund nicht treffen soll. Achte dabei auf eine Distanz von mindestens fünf Metern.
  • Versuche, deinen Hund gezielt mit Spielen oder anderen Übungen von anderen Artgenossen abzulenken.
  • Hilf deinem Hund mit deiner Ausstrahlung, beim Gassigehen entspannt zu bleiben.

Dein Laufstil ist der Schlüssel

Leinenführigkeit beim GassigehenDein Hund zieht, weil du nicht richtig führst, oder, weil du selber unbewusste Fehler machst, die dein Hund falsch interpretiert. Das ist alles. Es liegt an eurer Kommunikation. Wenn dein Hund ab sofort schön neben dir laufen soll, dann verändere zuerst einmal deinen Laufstil.

Sobald du deinem Hund klar signalisierst: Bei mir bist du sicher, ich führe dich, ich weiß wo wir hinmüssen – fokussiert er sich auf dich und tut das gleiche. Wenn du schnell gehst, geht auch er schnell. Wenn du langsam läufst, wird auch er langsamer. Um das zu erreichen, brauchst du deinem Hund nur klarere Signale zu geben. Sobald deine Signale für ihn lesbar sind, wird dein Hund sie verstehen und dir folgen, statt dich hinter sich her zu ziehen.

Das alles kannst du in wenigen Minuten schaffen, wenn du weißt, wie es geht. Du musst deinem Hund nur in seiner Sprache vermitteln, was du willst. Dafür bekommst du jetzt ein paar Ideen von mir.

Die optimale Leinenführigkeit beim Gassigehen

Du erreichst das schon nach 30 Minuten mit wenig Aufwand:

  • Schaue beim Laufen nach vorn
  • Lauf erst los, wenn dein Hund ruhig ist
  • Lass die Leine immer locker durchhängen
  • Achte auf deine eigenen Schritte
  • Sei selber entspannt

Das klingt kompliziert, ist es aber nicht. Beim Autofahren warst du früher auch unsicher. Aber durch tägliches üben fällt es dir heute ganz leicht. Genau so einfach ist es, deinen Hund für gute Leinenführigkeit beim Gassigehen zu trainieren.

Ich helfe dir bei der Umsetzung

Auf unserer internen Seite erfährst du alles, was für eine perfekte Leinenführigkeit beim Gassigehen wichtig ist. Themen wie:

Rückruf, Freilauf, Schwanger mit Hund, Hibbelhund, Angsthund, an Artgenossen vorbeigehen, Spaziergänge interessant gestalten und vor allem:
Wie du wichtiger für deinen Hund wirst als alle Ablenkungen.

>> Ja, ich will mehr erfahren

Leinenführigkeit beim Gassigehen trainieren2024-02-06T11:08:05+01:00

Hund rastet beim Spaziergang aus, bellt und beisst andere Hunde

Hund rastet aus beim Hundespaziergang

Geht es dir auch so? Dein Hund rastet aus beim Hunde-Spaziergang? Er bellt wie verrückt und beißt andere Hunde? Oft kannst du mit deinem Hund gar nicht mehr richtig entspannt Gassigehen, weil er so hochgedreht ist. Dein Kopfkino rattert, aber glaube mir, dein Hund hat wirklich Stress und auch Angst.

Warum ein Hund beim Spaziergang ausrastet

Mit deinem Hund einen entspannten Hunde-Spaziergang zu machen, ohne dass er ausrastet,  ohne, dass er wie verrückt bellt und nach vorne schiesst … Das ist auch für dich möglich. Im Moment bist du sicher total angespannt, wenn ihr zum Spaziergang geht. Dir ist mulmig und du bist voller Zweifel, ob irgendwo ein anderer Hund auftaucht.

– Bekommst du Angst?

– Hast du Schuldgefühle?

– Schämst du dich?

Ich weiss, es ist schlimm für dich. Aber für deinen Hund auch. Ihr könnt den Hunde-Spaziergang beide nicht mehr entspannt geniessen. Weil bei dir immer dein Kopfkino läuft. Das macht dich nervös, du bist gestresst. Das beginnt oft schon an der Wohnungstüre. Stimmt’s? Wenn du das ändern willst, mußt du genau hier mit Änderungen beginnen. Ja, genau, in deiner Wohnung. Dafür gibt es ganz bestimmte Übungen.

Du könntest einfach stehenbleiben und warten bis dein Hund sich beruhigt. Erst dann beginnt euer Hundespaziergang. Das mag Zeit und Geduld benötigen. Aber was hast du, wenn du schimpfst? Nichts! Vor allem, nie eine Besserung. Werde aktiv und überliste deinen Hund. Mach etwas, das ihn verblüfft. Und habe immer im Kopf, was du unbedingt loswerden willst: Dein Hund rastet aus beim Spaziergang.

Wie du das Ausrasten beim Hundespaziergang nicht beheben wirst

Wenn der Hund ausrastet, kannst du ihn nicht mehr erreichen. Leider werden immer noch Hilfsmittel eigesetzt, um dieses Ausrasten zu stoppen. Angefangen bei ständigen verbalen Signalen, Wasser spritzen, Leinenruck, Dosen Richtung Hund werfen, am Halti herumzerren oder strenge Disziplin bis hin zu Stromhalsbändern. Doch all das ist vergebens. Hier soll über körperliche Korrekturen ein emotionaler Zustand behoben werden. Das geht nicht. Manchmal zeigen sich zwar vorübergehende Besserungen. Logisch, wenn ich mit etwas beworfen oder angebrüllt werde, halte ich auch erst einmal inne.

Bei Hunden ist es genauso. Sie erschrecken sich, und hören momentan auf mit dem, was sie gerade tun. Aber diese sogenannten Erfolge sind nicht von Dauer. Sobald Hunde merken, dass die Luft rein ist, fallen sie wieder in alte Verhaltensmuster zurück.

Wie erreichst du entspannte Spaziergänge mit deinem Hund

So viele Hunde es gibt, so viele Möglichkeiten gibt es, dass ein Hund nicht mehr ausrastet beim Spaziergang. Zuerst einmal musst du die Ursache seiner Ausraster kennen. Triggern ihn Autos, Menschen, Kinder oder Artgenossen. Rastet er immer an einer bestimmten Stelle aus, oder bei einem bestimmten Geräusch? An diese Reize kannst du deinen Hund gewöhnen. Führe ihn langsam an die Autos und andere Stressoren heran. Beginne mit genügend Abstand und kurzen Übungsfrequenzen.

Beispiel: Dein Hund rastet aus, wenn er bestimmte Kinder sieht

Gehe bei schönem Wetter mit deinem Hund zu einer Schule oder einem Kindergarten. Stellt euch draussen an den Zaun und schaut den spielenden Kindern zu. Wenn dein Hund sehr sensibel ist, halte so viel Abstand, dass er noch ruhig bleiben kann. Beginne mit einer Minute. Allmählich verringerst du den Abstand zum Zaun und verlängerst langsam eure Zeit, die ihr dort verbringt.

Wenn dein Hund ausrastet, weil er andere Hunde sieht, wird es schon komplizierter. Aber Hundebegegnungen ohne Stress sind auch für euch möglich. Allerdings bekommst du das wahrscheinlich nicht mit einer Gewöhnung in den Griff. Das Ausrasten wegen anderer Hunde ist ein sehr komplexes Thema

 

Hund rastet beim Spaziergang aus, bellt und beisst andere Hunde2024-02-07T19:40:32+01:00
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